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Willkommen

auf der Homepage des Pfälzerwald-Vereins Weisenheim am Berg. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern dieser Seiten und freuen uns, Sie bald bei uns am Ungeheuersee zu treffen. 

Am 02. August öffnet die Weisenheimer Hütte

am Ungeheuersee wieder ihre Pforten.

Nur Sitzplätze im Außenbereich nach Corona – Konzept und  „to-go“ Ausgabefenster.

 Bis zum 22. November sind wir an Sonn- und Feiertagen von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr (im November bis 17.00 Uhr)

bei jedem Wetter für unsere Gäste da und bieten

kleine Pfälzer Speisen an.

Mittwochs bleibt die Hütte geschlossen !

 

 Der Verein 

Als gemeinnütziger Verein steht für uns der Dienst am Wanderer im Vordergrund. Dies beinhaltet neben der Organisation der Monats- und Mittwochswanderungen, zahlreicher Jugend- und Familienaktivitäten auch die Pflege von ca. 100 km Wanderwege.

Mit der Bewirtschaftung der Hütte am Ungeheuersee, der Instandhaltung der Gebäude- und Außenanlage der Hütte und der Wahrnehmung der Naturschutzaufgaben rund um den See bieten wir Wanderern und Erholungssuchenden ein lohnenswertes Ausflugsziel mitten im Pfälzerwald.

Der PWV Weisenheim am Berg ist heute mit mehr als 550 Mitgliedern als erfolgreiche Institution in der Gemeinde, beim Hauptverband des Pfälzerwald-Vereins und darüber hinaus bekannt und anerkannt. Dieser Erfolg ist das Ergebnis 50 Jahre stetiger ehrenamtlicher Vereinsarbeit.

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Kinder- Jugend- und Familienarbeit

 

Die Kinder-, Jugend- und Familienarbeit unserer Ortsgruppe bietet ein umfangreiches Programm. Wir möchten durch unsere Angebote, die sich über das gesamte Jahr verteilen, Familien, Jugendlichen und Kindern die Natur und die dortigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung näher bringen.

Unsere Wanderungen werden thematisch aufbereitet, wie zum Beispiel an Ostern und Halloween. Bei der Zwergenwanderung und den geführten Exkursionen am Familientag im Sommer werden naturkundliche Aspekte, sowie Spiel und Spaß mit eingebracht. Dies bietet, gerade für unsere kleineren Wanderer, Abwechslung auf den moderaten Strecken. Durch die Bastel- und Werkangebote am Ungeheuersee schaffen wir die Möglichkeit, draußen zu sein und mit Natur- aber auch modernen Bastelmaterialien zu arbeiten.

Wichtig ist es für unsere Kinder und Jugendliche auch einmal ohne die Eltern etwas zu erleben. Das jährliche Pfingstzeltlager der Deutschen Wanderjugend im PWV bietet Kindern bis 14 Jahren die Möglichkeit, Natur, Wandern und Geselligkeit mit anderen Gruppen zu verbinden.

 

Für unsere Jugendlichen ab 14 Jahren planen wir in den Sommerferien eine Tagesfahrt. Im Fokus steht hier nicht das Wandern, sondern altersentsprechende Outdoorerlebnisse oder Vergnügungen in Freizeitparks. So waren wir zum Beispiel am Klettersteig an der Traumschleife des Rheins.

Die speziellen Veranstaltungen für Kinder, Jugend und Familien sind Bestandteil des aktuellen Wanderplans.

 

Der Ungeheuersee

Der Ungeheuersee, 359 m ü. N.N. gelegen, ist eine unregelmäßig ovale, über 150 Meter lange und 50 Meter breite Wasserfläche. Erstmals 1599 erwähnt, gehört er heute zur Gemeinde Weisenheim am Berg. Der malerisch gelegene See ist eher ein Teich und gleich in mehrfacher Hinsicht einzigartig. Zum einen ist er weder natürlichen Ursprungs noch wurde er für die Fischzucht angelegt, sondern diente im Mittelalter als Viehtränke. Zum anderen ist er wegen seiner besonderen Flora als Naturdenkmal geschützt.  Sein Wasser ist sehr nährstoffarm und bietet Wollgras und rundblättrigem Sonnentau als seltenen Pflanzen ideale Wachstumsbedingungen. Sein Wasserstand ist starken Schwankungen unterworfen.

 

Für den Namen des Sees gibt es zwei unterschiedliche Erklärungen: Die wissenschaftliche leitet ihn aus den Wörtern „Unger“ für Waldweide und „Heyer“ für Gehege ab; die spektakulärere geht davon aus, dass umgestürzte Bäume unter Wasser mit einem Bewuchs überzogen waren, der fluoreszierend leuchtete, so dass es den Viehhirten und Waldarbeitern an diesem Fleck nicht "geheuer" war.

 

In dem Buch "Pfälzer Sagen und Legenden" von Viktor Carl ist außerdem zu lesen:

Waldgeister und Waldfrau

 

Der früher ungepflegte Platz war sumpfig und niemand ging gerne dorthin, weil es unheimlich war und man wusste, dass sich um Mitternacht alle Waldgeister an der Stelle trafen. Sie hielten jeden fest, der vorbeikam und gaben ihn nicht mehr frei. Auch die Waldfrau trieb dort ihr Unwesen. Sie raubte schon manches Kind, das sich auf dem sumpfigen Boden zu weit vorgetraut hatte und riß es hinunter zu sich und wies ihm einen Platz in ihrem unterirdischen Zauberreich zu.

Die Glocken läuten heute noch

 

Der Dreißigjährige Krieg ging auch an Weisenheim nicht vorbei. Bevor aber die räuberischen Horden ins Dorf eindrangen, schafften die Bewohner alles Wertvolle zur Seite. So nahmen sie auch die beiden Glocken vom Turm und brachten sie in stockdunkler Nacht hinaus an den Ungeheuersee und versenkten sie dort. Der Pfarrherr vermerkte im Kirchenbuch den Tag und den Ort, wo sich von nun an die Glocken befanden. In ruhigeren Zeiten wollte man sie wieder heben und heimbringen.

 

Doch Pfarrhaus und Kirche wurden zerstört. Der Krieg dauerte lange und als endlich der Friede ins Land zog, da wußte niemand mehr, wo die Glocken einst versenkt wurden, und die Kirchenbücher konnten nichts mehr aussagen, weil sie ein Raub der Flammen geworden waren. Doch die Glocken läuten heute noch. Ihr Klang wird besonders an Sonntagabenden im Sommer vernommen.

Es gibt Leute die behaupten, dass das Läuten gar nicht von den Weisenheimer Glocken herrühre, sondern von dem silbernen Glöckchen, das einst die Mönche des Klosters Höningen im Ungeheuersee versenkten.

 

 Kontakt 

PWV Weisenheim am Berg e.V.

Hauptstraße 70

67273 Weisenheim am Berg

E-Mail pwv-wab-1.vorstand@web.de

Telefon 06353 508160

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